Start

Ein Baby bringt viele schöne, neue Erfahrungen mit sich, leitet aber auch eine anstrengende Zeit im Leben der Eltern ein. Es muss gerade in den ersten Lebensmonaten und -jahren rundum umsorgt werden: Arzttermine stehen an, auch nachts will es gewickelt oder gefüttert werden, und neben all den neuen Verpflichtungen müssen Mutter und Vater weiterhin ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen können.

Babystühle sind in dieser Zeit eine wertvolle Hilfe. Es handelt sich dabei um Hochstühle mit babygerechter Sitzfläche, Schutzvorrichtungen, die sicherstellen, dass das Kind nicht vom Stuhl fallen kann, und besonders langen Beinen, um die Kleinen auf Tischhöhe oder höher zu heben. Jeder Haushalt sollte einen Babystuhl haben, denn dort kann das Kind abgesetzt werden, wenn Mutter oder Vater die Hausarbeit verrichten, ohne vom Geschehen isoliert zu sein. Der Babystuhl ist rundum mit einem Geländer geschützt, sodass das Baby sich nicht aus eigener Kraft vom Hochstuhl entfernen kann. Von seinem Standpunkt aus kann es das Geschehen beobachten und auf diese Weise schon früh lernen, was im Haus passiert. Die Eltern können sich leichter um ihr Kind kümmern und es beispielsweise füttern oder mit ihm sprechen, während sie gleichzeitig andere Aufgaben verrichten - denn der Babystuhl steht immer dort, wo es gerade praktisch ist.

Eltern mit kleinen Kindern haben es oft schwer, etwas zu unternehmen. Essen gehen ist eine entspannende Tätigkeit, der viele Eltern gerne nachgehen würden - das Kind erschwert den Ausflug jedoch. Kinderfreundliche Restaurants sind deswegen mit Babystühlen ausgestattet, die den Gästen jederzeit zur Verfügung gestellt werden können. Diese werden neben die Tische der Eltern gestellt, sodass sie ihr Kind immer im Blick haben. Sie können es leicht füttern und ins Geschehen einbinden. Das Baby kann den Tisch der Eltern überblicken und lernt eine weitere neue Umgebung kennen.

Auch beim Kinderarzt haben Babystühle eine Daseinsberechtigung. Noch kann der Arzt das Kind nicht zu sich bitten - er ist darauf angewiesen, dass die Eltern es während der Untersuchung halten oder eine Arzthelferin die Aufgabe übernimmt. Schreit das Baby während einer Untersuchung oder wird es geimpft, ist das für viele junge Eltern eine belastende Situation - schließlich sieht niemand gern mit an, wie das eigene Kind eine unangenehme Behandlung über sich ergehen lassen muss. Setzt der Arzt das Baby hingegen auf dem Babystuhl ab, können sich die Eltern in Ruhe daran gewöhnen, das Kind behandeln zu lassen. Das erleichtert für alle Beteiligten die Behandlung.